Autokredit und die Konditionen
In der Regel verlangt der Autohändler vom Verbraucher eine Anzahlung von 20 – 30 %. Auf diese Weise wird der Kreditbedarf reduziert und auch die monatliche Höhe der zu zahlenden Rate. Der Autohändler bleibt allerdings bis zur Zahlung der letzten Rate Eigentümer des Autos. Erst bei der vollständigen Abzahlung erhält der Käufer den Kfz-Brief. Anders ist es beim Kauf eines Wagens, der über einen Ratenkredit finanziert wird, denn da geht das Auto sofort in den Besitz des Käufers über. Deshalb wird der Käufer wie ein Barkäufer behandelt, und kann zusätzlich beim Autohändler noch einen günstigen Rabatt aushandeln.
Den Ratenkredit schließt der Käufer mit einer Bank seiner Wahl. Der Preis des neuen Autos entspricht der Höhe des aufzunehmenden Kredits. Je mehr eigene Mittel der Verbraucher hat, desto geringer ist natürlich die zu zahlende Summe. Als weitere Variante der Autofinanzierung ist das Prinzip des Leasings. Der Verbraucher mietet das Auto, statt es zu kaufen. Im Falle des Leasings fällt die monatliche Rate weitaus geringer aus als bei einem Ratenkreditvertrag, dafür bleibt der Autohändler aber der Eigentümer des Autos. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit gibt der Autobesitzer das Auto wieder ab oder kauft es. Solche Verträge bevorzugen vor allem Verbraucher, die immer mal wieder ein neues Auto fahren wollen.